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Landes- und Kommunalprogramm
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Verbraucherschutzpartei Schleswig-Holstein – Landes- und kommunalpolitisches Programm
Wir sind uns bewusst, dass wir als noch sehr junge Partei unsere Ziele nicht zu hoch stecken dürfen. Aus diesem Grunde konzentriert sich dieses erste landespolitische Programm auf unsere Kernthemen und Hauptanliegen.
1. Verbraucherschutz Ausbau des Netzes von Verbraucherberatungsstellen – Schaffung von Informations- und Beratungszentren Kostenlose Rechts- und Umweltberatung durch qualifizierte Fachkräfte Einführung von amtlichen Beschwerdeblättern sowie eines Beschwerdelimits: Nehmen die Beschwerden in Bezug auf eine Organisation, Firma, Behörde etc. Überhand, so sind die Mitarbeiter der Verbraucherberatungsstellen dazu verpflichtet, diesen Beschwerden nachzugehen und Abhilfe zu schaffen, wobei ihnen jede mögliche Unterstützung durch das Land Schleswig-Holstein gegeben werden muss. Senkung der Grenzwerte für Mobilfunkanlagen. Mobilfunkanlagen dürfen in Wohngebieten nicht mehr aufgestellt werden. Ausbau des Schiedsstellenwesens Keine gentechnisch veränderten Lebensmittel, Förderung entsprechender Initiativen
2. Direkte Demokratie Erleichterung der Durchführung von Volksentscheiden: Senkung der Anzahl der benötigten Unterschriften um 50%, Abschaffung der Amtseintragung Abschaffung der Quoren für Volksentscheide bei einfachen Gesetzesänderungen Verbot von Spenden von Kapitalgesellschaften an politische Parteien Erhalt der bewährten kleingliedrigen Gemeindestruktur Mehr Transparenz bei behördlichen Entscheidungen
3. Bildung Ausbau der Kindertagesstätten und Kinderkrippen Einführung eines Schulfaches „Interreligion und Ethik“, dessen Inhalt die Darstellung und das Vermitteln von Ethik sowie die Vorstellungen der verschiedenen Religionen ist, wobei alle Religionen gleich behandelt werden müssen. Dieses Schulfach ersetzt die bisherigen Religionsfächer. Gemeinsamer Unterricht bis zur 9. Klasse
4. Bundesratinitiativen Herbeiführung einer Bundesratsinitiative zur Prüfung der Realisierbarkeit eines „bedingungslosen Grundeinkommens“ und einer „Generellen Verbrauchssteuer“. Herbeiführung einer Bundesratsinitiative zur Abschaffung der Wehrpflicht.
5. Umweltschutz, Denkmalschutz Einführung und Ausbau eines „Grünen Netzes“ in Schleswig-Holstein durch kontrollierte Ausweisung von zusammenhängenden Gebieten als landschaftliche Schutz- und Erholungszonen Förderung der ökologischen Landwirtschaft Ausbau des Denkmalschutzes: Kein Abriss von historisch bedeutsamen Gebäuden Unterstützung von Initiativen, die den Erhalt von denkmalswerter Substanz zum Ziele haben Dauerhafte Abschaltung der schleswig-holsteinischen Atomkraftwerke Ausbau und Förderung des ÖPNV sowie der schleswig-holsteinischen Bahnlinien
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