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 | Landesprogramm Hamburg |
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Landesprogramm
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Verbraucherschutzpartei Hamburg – Landespolitisches Programm
Wir sind uns bewusst, dass wir als noch sehr junge Partei unsere Ziele nicht zu hoch stecken dürfen. Aus diesem Grunde konzentriert sich dieses erste landespolitische Programm auf unsere Kernthemen und Hauptanliegen.
1. Verbraucherschutz
Ausbau des Netzes von Verbraucherberatungsstellen – Schaffung von Informations- und Beratungszentren Kostenlose Rechts- und Umweltberatung durch qualifizierte Fachkräfte Einführung von amtlichen Beschwerdeblättern sowie eines Beschwerdelimits: Nehmen die Beschwerden in Bezug auf eine Organisation, Firma, Behörde etc. Überhand, so sind die Mitarbeiter der Verbraucherberatungsstellen dazu verpflichtet, diesen Beschwerden nachzugehen und Abhilfe zu schaffen, wobei ihnen jede mögliche Unterstützung durch die Stadt Hamburg gegeben werden muss. Senkung der Grenzwerte für Mobilfunkanlagen. Mobilfunkanlagen dürfen in Wohngebieten nicht mehr aufgestellt werden. Ausbau des Schiedsstellenwesens
2. Direkte Demokratie
Einführung der Verbindlichkeit von Volksentscheiden: Auch der Senat darf sich nicht über Volksentscheide hinwegsetzen Erleichterung der Durchführung von Volksentscheiden: Senkung der Anzahl der benötigten Unterschriften um 50% Abschaffung der Quoren für Volksentscheide Wiederherstellung des von den Hamburgerinnen und Hamburgern beschlossenen Wahlrechtes aus dem Jahre 2004 Verbot von Spenden von Kapitalgesellschaften an politische Parteien
3. Verkehr
Anbindung des Ring 2 an die A24 Deckelung der A7 zwischen dem nördlichen Elbtunnelportal und der Anschlussstelle Bahrenfeld Weiterführung des Ring 3 bis an die A24 durch Ausschilderung Zu prüfen ist die Wiedereinführung der Straßenbahn auf geeigneten Strecken
4. Bildung
Abschaffung der Studiengebühren, Erhebung eines Verwaltungskostenanteiles, der 250 Euro pro Semester pro Student nicht überschreiten darf. Die eingenommenen Gelder stehen allein den Universitäten zu. Ausbau der Kindertagesstätten und Kinderkrippen Einführung eines Schulfaches „Interreligion und Ethik“, dessen Inhalt die Darstellung und das Vermitteln von Ethik sowie die Vorstellungen der verschiedenen Religionen ist, wobei alle Religionen gleich behandelt werden muessen. Dieses Schulfach ersetzt die bisherigen Religionsfächer. Gemeinsamer Unterricht bis zur 9. Klasse
5. Bundesratinitiativen
Herbeiführung einer Bundesratsinitiative zur Prüfung der Realisierbarkeit eines „bedingungslosen Grundeinkommens“ und einer „Generellen Verbrauchssteuer“. Herbeiführung einer Bundesratsinitiative zur Abschaffung der Wehrpflicht.
6. Umweltschutz, Denkmalschutz
Einführung und Ausbau eines „Grünen Netzes“ in Hamburg. Einrichten von Parks und Erholungsgebieten, die flächendeckend über das Stadtgebiet verteilt sind. Ausbau des Denkmalschutzes in Hamburg: Kein Abriss von historisch bedeutsamen Gebäuden Unterstützung von Initiativen, die den Erhalt von denkmalswerter Substanz zum Ziele haben Kein Kohlekraftwerk in Moorburg Kein Weiterbau der A-252 („Hafenquerspange“)
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